Und arbeitet der sachsen-anhaltinische Energieminister, welcher auch im Stadtrat von Wernigerode sitzt, dabei mit Oberbürgermeister Tobias Kascha (SPD) zusammen?
Der Eindruck drängt sich auf.
Denn anlässlich einer „offenen Bürgerversammlung“ zum Thema Windenergie in den Räumen des Offenen Kanals Wernigerode am 16. Januar 2024, antwortete Willingmann auf die Frage eines Bürgers, wer das denn alles bezahlen solle, zuerst sinngemäß: „Es gibt keinen Mangel an Investoren“.
Wie können dem Minister Willingmann, welcher von Bürgern gewählt wurde und verpflichtet ist, die Interessen seiner Wähler zu verteidigen und zu befördern, bei so einer Frage ad hoc die Investoren einfallen? Denn diese, dass dürfte jedem klar sein, verfolgen eine Gewinnerzielungsabsicht auf dem Rücken der Bürger. Oder anders ausgedrückt: Der Bürger bezahlt die Zeche über die ideologisch unterfütterte Umverteilung seines Vermögens in die Taschen der Investoren. Denn ohne die vom Bürger finanzierten Subventionen, würde kein einziges Windrad gebaut.
Wie also kommt ein Energieminister der SPD zu solch einer bemerkenswerten Antwort? Und sein Parteifreund, Oberbürgermeister Tobias Kascha steht daneben, widerspricht nicht sofort, sondern wird mit außerordentlich hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig versuchen, diesen bürgerverachtenden Denkansatz via Regionaler Planungsgemeinschaft Harz, in die Wirklichkeit umsetzen.
Und diese Lebenswirklichkeit spiegelt sich für die Bürger unserer Stadt seit Jahren im Strompreis wider und sieht wie folgt aus:

Die Grafik ist einem Beitrag von ScienceFiles entnommen, welchen wir hier verlinken und welcher zutreffend überschrieben ist mit: „Strompreis: Nein, die Russen sind nicht an den hohen Strompreisen schuld.“ Mit verantwortlich für die hohen Strompreise sind aber zweifellos die Herren Willingmann und Kascha von der SPD, denen es zusammen mit den Politikern von CDU, FDP, Linken und Grünen ein zentrales Anliegen ist, mittels der sogenannten „Energie- und Mobilitätswende“, den Wohlstand der Wernigeröder Bürger in die Taschen der „Investoren“ umzuverteilen.
Wenn es darum geht, die ideologischen Interessen der SPD zum Nachteil der Bürger zu befördern, dann ist die „Volksstimme“ nicht weit, für Dokumentationszwecke aber immerhin von Nutzen. In einem Beitrag vom 17.01.2024, erschienen in der Printausgabe vom 18.01.2024 auf Seite 13, wird die Eingangs thematisierte kritische Nachfrage aufgegriffen, der erste Teil der Antwort des Ministers indes weggelassen. Tatsächlich hatte sich der Minister auf Nachfrage des Bürgers dann sinngemäß noch so eingelassen, Zitat:
„Die Betreiber von Windkraftanlagen wollen verdienen. Der Bürger zahlt über hohe Energiepreise die Zeche für die Energiewende und die Windenergie.
Die Kilowattstunde werde definitiv preiswerter als bei Kohle oder Gas, so Willingmann. „Erneuerbare Energien werden auf Jahrzehnte lukrativer bleiben.“ Zitat Ende (Quelle „Harzer Volksstimme vom 18.01.2024, Seite 13)
Dass ist einfach nur noch dreist.
Für Deutschland ist diese Rechnung wie oben gezeigt wahrscheinlich sogar richtig, weil man hier über die ideologische CO2-Besteuerung, die Abschaltung unserer deutschen Atomkraftwerke durch die CDU sowie andere Zwangsmaßnahmen, den Strompreis für Kohle und Gas schon seit Jahren exorbitant künstlich verteuert hat. Nur um dem Bürger jetzt weismachen zu können, der Strompreis würde infolge der Zubettonierung unseres Landes mit Windrädern, in den Sinkflug übergehen.
Was dabei vollkommen außen vorbleibt und bewusst unterschlagen wird, ist die oben gezeigte Entwicklung des Strompreises in den anderen Ländern. Das Adjektiv „lukrativ“ in diesem Zusammenhang zu verwenden, muss als Verhöhnung der Bürger interpretiert werden, denn lukrativ bedeutet „einträglich, gewinnbringend und dadurch für jedermann erstrebenswert“. Einträglich und gewinnbringend ist dieser ideologisch unterfütterte Irrsinn indes nur für die Investoren, welche über diese Art „Strom-GEZ“ vom Bürger genauso ausgehalten werden müssen, wie die Hofschranzen bei ARD und ZDF.
Um es mit den Worten von ScienceFiles zu sagen: „Es handelt sich um eine ausgefeilte gesetzliche Schröpfmaschine, die es Windenergieproduzenten erlaubt, von deutschen Stromkunden und Bürgern Preise zu verlangen, die so weit über dem (internationalen) Marktpreis für Strom liegen, dass man normalerweise von Wucher sprechen müsste.“
Dafür aber haben die Herren Willingmann (SPD) und Kascha (SPD) vom Bürger kein Mandat erhalten. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus. Die AfD wird ihr wieder Geltung verschaffen.
2 thoughts on “Vertritt Energieminister Willingmann die Interessen der Windkraftindustrie gegen die Wernigeröder Bürger?”